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Ein Bild sagt mehr...

Wall 2010

Manch feste Wall-Größe wurde in diesem Jahr schmerzlich vermisst. Stattdessen bestimmten altbayerisch klingende Namen die Szenerie: Adi, Franz und Werner zum Beispiel. Einheimische Retter in der (Personal-)Not, die den Bierkrug oder die Grillzange spontan zur Seite gelegt haben, um sich für ein paar Spiele in Flinke Flaschen zu verwandeln.

Möglich gemacht hat's die staatlich anerkannte Spielververmittlungsagentur "Blaue Maus e.V.", die am Samstag auf dem ganz kurzen Dienstweg eine endlos erscheinende Absagenliste vergessen machte. "Was? Ihr seid's nur zu dritt?", rief Veranstalter Fritz um kurz nach zehn ins Telefon. "Kein Problem! Da find ma scho a Lösung" Zehn Minuten später schlüpften etliche Blaue Mäuse ins Flinke-Flaschen-Trikot und sorgten dafür, dass unser Ausflug nach Wall mehr bereit hielt als die erneut gut nachgefragten Weißwürste der Metzgerei Killer.

Heiß und anstrengend war's bei gefühlt
40 Grad
, aber es hat sich mal wieder gelohnt. Nach kurzer Nacht und verpatztem Start (0:1, 0:2) halfen insbesondere die in einem schwachen Moment überrumpelten Flo und Werner der tapferen Flaschen-Drei (Christian, Wittich, Uli) in die Spur. Flo, weil er nicht nur aussieht wie Daniel Bierofka, sondern auch so rackert und kämpft. Und Werner, weil er nach eigener Auskunft "seit 33 Jahren" mit dem gleichen simplen Rezept auftrumpft: Jenseits der Mittellinie lauern und die Dinger halt reinmachen. Fünf Treffer in drei Spielen standen für Werner zu Buche. Nach furiosem Schlussspurt (2:0, 3:1, 5:0) hieß es dann am Ende für das Flinke-Flaschen-and-Friends-Team: Platz zwei im überschaubaren Sechserfeld, wie schon 2009.

Doch nicht nur wegen des überraschenden sportlichen Erfolges war es ein überaus lässiger Nachmittag. Auch das entspannte Public Viewing (Schland!") im Bundeswehrzelt trug dazu bei - und nicht zu vergessen: der reizende Zuspruch von Ele, Elias, Markus, Jule und Käptn. Wenn der Käptn so weitermacht, wird er als erste Passivflasche den kompletten Grand-Slam schaffen. Kompliment! Und schade eigentlich, dass nicht alle so eine Verbundenheit an den Tag legen.

Womit wir beim letzten Punkt wären: Die zuverlässigen Abwehrstrategen Christian und Wittich haben auch auf dem Platz Verantwortung übernommen und während des ganzen Turniers überragend und fair verteidigt. Christian findet, so was müsse auch mal erwähnt werden. Hiermit geschehen. Und auf ein Neues in Wall 2011.

 

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