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Glashaus 2010

"Erschter, eigentlich wie immer...", hieß es am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr, "...die Flinken Flaschen!" Nicht nur unsere Freunde vom FFC Glashaus haben sich inzwischen an das unvermeidliche Szenario gewöhnt: Der Seriensieger ihres Oberstenfelder Turnierklassikers spricht einen schwäbisch-bayerisch-türkischen Sprachmix, neuerdings ergänzt durch lustige Brabbellaute ("Bbblllrrrzzz!"). Er verteilt auf dem Weg zum Titel freundliche Gastgeschenke (3:4 nach 2:0-Führung - eieiei). Und er lässt traditionell das wichtigste Utensil auf dem Tresen der Asar-Bar stehen: den Wanderpokal.

Bereits zum 7. Mal haben wir unser Lieblingsturnier am Sonntag gewonnen, doch wichtiger als das bewährte Siegerset aus Blechpokal und Rosewein ist: Es hat sich mal wieder die erweiterte Flinke-Flaschen-Familie zusammengefunden und ein überaus entspanntes Wochenende miteinander verbracht. Vorne wurde wie gewohnt osmanisch geballert, hinten teutonisch verteidigt, und am Spielfeldrand fanden sich ein: Immer mehr Spielerfrauen (Hosgeldiniz Özlem und Sümeyye), Spielerbabys (Nicolas und Elias, Glashaus-Seriensieger ab 2028), Spielermütter, Spielermütterhunde und Alttorjägerväter (Karl Albrecht) - sogar der Käptn, unser verdienter Ex-Spielmacher, ist spontan aufgekreuzt und hat ein neues Pädagogikkonzept vorgestellt: Flucht vor den Hausaufgaben. Denn: "Die Neele hatte so viel auf..."

Dann doch lieber: Dinkelacker-Arithmetik im Festzelt ("Eins trink mer noch!"), Heimatkunde in Rio (zwischen dem großen Schweiger Paul und dröhnend lauten Showlights), Schwäbisch für Anfänger ("Do handa gibt's Märkle") und Mengenlehre in Fatihs Vereinsheim. Dort hat zu nächtlicher Stunde auch Wittich eine Lektion Mathe-Nachhilfe erhalten, als er von Fatih beim gerechten (?) Aufteilen der Pokerchips lernen musste, dass ein türkisches Drittel mehr ist als ein deutsches. Nur Lippi hatte zu dieser Zeit bereits ein (Wild-)Brett vor dem Kopf. Sein Gemütszustand beim Denkfix im Matratzenklager: B wie bräsig. Alles also wie immer?

Nicht ganz. Nahezu zeitgleich hat sich am Wochenende nämlich Historisches ereignet, denn auch in der 260 km entfernten Bodensee-Gemeinde Bodolz hieß es: Erschter Platz: Die Flinken Flaschen. Wie kann das sein? Ganz einfach. Die Filiale Lindau ist inzwischen so gut aufgestellt, dass sie die Mithilfe des Teamchefs gar nicht mehr benötigt. Bereits am Samstag, 24 Stunden vor dem Triumph der Urflaschen, meldete Sven, der das Franchise-Unternehmen am Bodensee anleitete: Bodolz-Titel verteidigt!

Interessanterweise lesen sich die Zahlen der Lindauer Filiale noch imposanter als die der diesmal abwehrschwachen Glashaus-Fraktion, aber das spielt keine Rolle. Rekorde wurden hüben (9:0 der Lindauer zum Auftakt) wie drüben (18 Ahmet-Tore in O'feld) vermeldet, und was die Feiermoral betrifft, da gab es weder am Bodensee noch im Bottwartal einen Grund zur Klage. Da halten sich Flinke Flaschen gleich welcher Herkunft an den alten Bibelspruch: Die Erschten werden die Letzten sein.

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